Privatzimmervermieter/innen sind seit Jahrzehnten ein Aushängeschild für den österreichischen Tourismus.

Mehr als 8.000 Privatzimmervermieter/innen mit über 60.000 Betten sind allein in Salzburg aktiv. Damit stellen sie auch einen wichtigen regionalwirtschaftlichen Faktor dar, sei es als Arbeitgeber oder als Auftraggeber für das Gewerbe und Handwerk.


Sie zahlen dieselben Steuern, Abgaben und Ortstaxen wie gewerbliche Beherbergungsbetriebe und Hotels.

Man würde annehmen, dass sie daher auch Anspruch auf dieselben Coronahilfen und -Unterstützungsfonds haben wie ihre gewerblichen Beherbergungsbetriebe oder Hotels.

Das ist leider nicht so.

Während andere Tourismusländer, wie Italien oder Südtirol, auch Hilfspakte für PrivatzimmervermieterInnen geknüpft haben, klafft in Österreich eine große Lücke. Bislang wurden PrivatzimmervermieterInnen teilweise oder zur Gänze von den Hilfen ausgenommen.

Diese Petition hat sich zum Ziel gesetzt, gerechte Entschädigungen für PrivatzimmervermieterInnen zu erreichen.

„Wir fühlen uns wie Beherbergungsbetriebe 2. Klasse.
Bislang wurden wir von allen Hilfen ausgenommen,
obwohl wir dieselben Steuern wie alle Beherbergungsbetriebe zahlen.“

Maria Breitfuss, Casamarai Appartments Saalbach-Hinterglemm

PETITION

Gerechte Entschädigungen für Privatzimmervermieter/innen!

Zigtausende Privatzimmervermieter/innen in Österreich brauchen Deine Unterstützung. Nach den vielen Lockdowns und den kompletten Ausfall der Wintersaison ist es nun 5 vor 12. Wir fordern die Bundes- und Landesregierungen auf, für gerechte Entschädigungen für Privatzimmervermieter/innen zu sorgen.

Bislang wurden Privatzimmervermieter/innen gegenüber anderen Beherbergungsbetrieben bei folgenden Unterstützungshilfen deutlich schlechter gestellt oder zur Gänze ausgenommen:

Entschädigungen nach Epidemiegesetz

Härtefallfonds

Fixkostenzuschuss I und II

Umsatzersatz 80% und 50%

Ausfallbonus